Sonntag, 12. Mai 2013

Enjoying...

Hallo,
es tut mir Leid, dass ich schon lange nichts mehr geschrieben habe, meine Zeit hier neigt sich so langsam dem Ende zu und ich erlebe noch immer wahnsinnig viel.
Prom war eine Nacht, die ich lange nicht vergessen werde! Wir tanzten non-stop und dann ging es in die Turnhalle zum Postprom, einer Veranstaltung, die die Eltern organisieren, damit die Kinder nach Prom nicht schon nach Hause müssen oder trinken gehen. Man spielt, bekommt Preist und hat eine gute Zeit.
With my date
Awsome girls having fun together
Dann hatten wir unseren letzten Leichtathletikwettkampf. Ein sonniger Tag mit zu hohen Temperaturen, was fürs Rennen natürlich nicht so super war. Wir waren trotzdem erfolgreich, ein paar Schüler unserer Schule gehen zu State track um dort gegen die Besten Nebraskas zu rennen und ich persönlich konnte in allen meinen Events platzieren, heißt unter die Top 6 kommen und damit Punkte fürs Team und Medaillen gewinnen. Die letzten vier Medaillen, die ich mit meinen anderen als schöne Erinnerung mit nach Hause nehmen werde.

Morgen beginnt nun schon die letzte volle Schulwoche hier. Natürlich freue ich mich auf zu Hause, Familie und Freunde, aber trotzdem stimmt es mich eher traurig wieder gehen zu müssen. Mein Aufenthalt mag nicht der Bilderbuchaustausch in einer Großstadt am Meer gewesen sein, aber für mich war es perfekt. Mehr als ich mir je hätte träumen lassen können! Ich fand ein zweites zu Hause, Familie und wahnsinnig tolle Freunde! Nun heißt es noch viele Fotos machen, Adressen austauschen und fertig machen für unseren großen Trip in eineinhalb Wochen, hoch nach Montana und dann den ganzen Weg runter nach Dallas, TX, wo wir ausfliegen werden.

Ganz liebe Grüße,
Daniela

Sonntag, 21. April 2013

Life.

Hallo ihr Lieben
 Dieses Wochenende hatten wir nicht viel vor und so hatte ich Zeit mal wieder etwas zur Ruhe zu kommen und nachzudenken. 

Als ich heute morgen aus dem Fenster schaute hat es schon wieder geregnet. Gestern schon schneite und regnete es eine lange Zeit und viele, wie auch ich, ärgern sich und wollen endlich nettes Frühlingswetter. Ich bin es so gewohnt immer nur aus der Perspektive zu denken, wie schön etwas ist, aber das ist oberflächliches Denken. Das wird mir gerade hier bewusst, wo selbst kleine Kinder sagen: "Ja, wäre schön, wenn der Frühling käme, aber egal ob Schnee oder Regen, wir können die Feuchtigkeit gebrauchen, sie ist ein Segen." Der Boden auf dem ich lebe ist eigentlich eine Wüste. Der Sand wird nur gehalten von ganz etwas Gras, und genau das ist es, dass die Feuchtigkeit braucht. Die meisten Menschen sind Rancher und leben von ihrem Vieh, das wiederum von ihrem Land lebt. Letzten Sommer fegte hier ein rießen Feuer durch und verbrannte das Gras einiger Äcker, viele der wenigen Bäume und ein Haus. Vorallem für die Menschen die Land in diesen Gebieten haben ist die viele Feuchtigkeit, die den Boden nass hält wahrhaft ein Segen. Die Männer haben eine harte Arbeit wenn es schneit und man kaum auf den Straßen fahren kann, vorallem jetzt im Frühling, wo sie fast stündlich raus müssen um zu checken, ob sie einer Kuh helfen müssen ihr Kalb zu gebären. Doch man hört nie einen dieser Rancher sich beklagen über das Wetter, denn sie wissen, es ist gut für den Grund, auf und von dem sie leben.

Vor einiger Zeit nahm der Vater von Jodi mich mit zu einer Geburt. Ich musste nicht viel helfen und so konnte ich gut beobachten. Es war eine tolle Erfahrung zu sehen wie das kleine Kalb seine verklebten Augen öffnete und in das Licht der Welt blinzelte. Und so dumm Kühe auch sein mögen, die Mutter wusste sofort, dass es ihr Kalb ist und begann es abzulecken.

Dieses Kalb hatte eine gute Größe und Gewicht, aber das geht nicht allen so. Wir hatten ein "freak of nature", little Midgy. Ein kleines Kalb, dass zu klein und leicht geraten war. 
Little "Midgy" with Amy and me
Man musste ihm am Anfang helfen den Euter der Mutter zu finden, da es auf Kniehöhe der Mutter suchte. Es wuchs gut, aber der Schneesturm war dann doch zu viel für das kleine Ding. Es hatte sich angewöhnt sich in Vertiefungen im Boden zu legen, sodass der Wind über es hin blies, es war schlau. Doch dann wurde ihm das zum Verhängnis denn der Schnee blies nicht nur über es hinweg, es dekte es ab. Doch mit Gottes Segen war das der einzige Verlust für die Logterman Ranch in dem letzten großen Schneesturm. Heute Abend soll es wieder anfangen zu schneien, aber es soll wohl kein so großer Sturm werden wie letztes Mal. Bleibt nur zu hoffen, dass es viel schneit, aber nicht so viel windet, damit das Vieh es einfacher hat und die Straßen offen bleiben.

Die vier Medaillen, die ich beim Track meet letzte Woche gewonnen habe. (6. Platz 4x400m Staffel; 5. Platz 100m Hürden; 4. Platz 300m Hürden; 3. Platz 4x100m Staffel)
Ganz liebe Grüße,
eure Dani

Samstag, 13. April 2013

snowday #3

diary entry #3:
Liebes Tagebuch,
wir sitzen hier eingeschneit und abgeschnitten von der Zivilisation (oh warte Mal, das sind wir ja sowieso immer hier) zu Hause. Wir haben den dritten Tag keine Schule, da zu viele Lehrer und Schüler nicht zur Schule kommen können und auch die Schulbusse auf den Highways nicht fahren können. So sitzen wir also zu Hause vor dem Fernseher, entspannen und haben eine gute Zeit. Noch muss ich mir keine Sorgen machen über Essen, da wir noch einige Steaks haben (eines für George und eines für mich bruzeln gerade auf dem Grill) haben, ist also alles gut.
Bevor es am Montag wieder anfing zu schneien hatten wir einige tolle warme Tage. Es war wirklich frühlingshaft und so hat vorallem track mehr Spaß gemacht. Wir hatten zwei Tage Osterferien und da haben Mr. und Mrs. Cheney (beide unsere track coaches und er ist auch Lehrer in Cody-Kilgore) die anderen Austauschjungs der Schule, Amy und mich, sowie ein paar Freunde der Schule nach Mt Rushmore mitgenommen. Wir sind am Donnerstag nach practise losgefahren und waren nach guten drei Stunden reden, lachen und Musik hören im alten Van in Rapid. Dort haben wir übernachtet und am nächsten Morgen ging es in einen Waterpark. Das war eine Menge Spaß!
Everyone having fun at the waterpark!
Danach sind wir schließlich Mt Rushmore sehen gegangen. Die Gesichter waren echt beeindruckend, auch wenn wir nicht auf den Weg direkt darunter gehen konnten, da er gesperrt war. Ich war wirklich froh dort gewesen zu sein. Ein Punkt mehr auf meiner to-do-Liste hier abgehakt :)!!
Group picture right under Mt Rushmore
Perfect view on Mt Rushmore and the faces!
Ganz liebe Grüße,
eure Daniela

Montag, 1. April 2013

Time goes by...

Hey ho,
hier spielt sich der Alltag immer mehr ein. Zur Schule gehen und dann track practise für gute 2 Stunden. Das macht mir immer mehr Spaß. Am Anfang war es sehr anstrengend, da ich über ein halbes Jahr kein Sport mehr gemacht hatte, aber inzwischen macht mir das Rennen wirklich Spaß. Danach fahren Amy und ich mit dem Bus ins nächste Kaff wo Jodi uns abholt. Wir sind dann immer erst so um acht zu Hause und wenn ich meine Dusche genommen habe und etwas gegessen habe ist es normalerweise schon Zeit ins Bett zu gehen.
So langsam kommt der Frühling hier an. Erstens hat heute Baseball angefangen, was bedeutet, das Frühling hier ist. Außerdem sieht man das erste grüne Gras auf den Sandhills wachsen. Und was für mich immer Frühjahr bedeutet ist, dass ich die Singvögel hören kann, wenn ich morgens aufwache. Es ist toll, dass es langsam wärmer wird, dann macht auch Leichtathletik mehr Spaß, aber Nebraskawetter heißt nicht, dass das so bleiben wird. Hier kann sich das Wetter von einem Tag auf den anderen um 100 Prozent ändern. Die letzten Tage waren sehr warm, aber laut Wetterbericht zum Beispiel soll es morgen für einen Tag wieder sehr kalt werden und sogar schneien, bevor es wieder warm wird am Dienstag.
Letzte Woche hatten wir Music Contest in unserer Schule. Jodi hatte jede Menge zu organisieren, aber alles lief gut! Cody-Kilgore hat viele Kategorien gewonnen und ich habe Outstanding Upper Brass 2013 bekommen. Das bedeutet Gold in Blechblasinstrumenten, Solo.

Foto: GOLD!!!  Sandhills Conference Music Champions
Gill und ich mit unseren Medaillen. (Gill: Outstanding female vocal)
Es war ein wirklich langer Tag, aber ich habe mich rießig gefreut, dass ich gewonnen habe. Es ist auch echt toll zusammen mit  Jodi zu spielen.
Ostern gestern war schön und ich habe von meinen Gasteleltern Süßigkeiten und ein Nebraskashirt bekommen. Allerdings war es auch ein bisschen traurig, da ich an Ostern immer  mit meiner Familie zusammen bei Oma bin. Ich habe kein Heimweh, aber an solchen Tagen vermisst man seine Familie einfach.
Morgen ist das erste track meet, ein reiner Staffelwettkampf zum Üben. Mal schauen, wie das wird, aber Spaß wird es sicher machen, das Wetter soll auch mitmachen hieß es.
In diesem Sinne hoffe ich, dass ihr alle ein frohes Osterfest hattet und für die die noch Ferien haben, genießt die arbeitsfreie Zeit. Ansonsten guten Start in die neue Woche,
eure Dani




Samstag, 16. März 2013

The windy city...

Hallo ihr Lieben,
nachdem ich letzte Woche recht stressig war, aufgrund von Schule und Leichtathletik fand ich nun endlich etwas Zeit euch von unserem Ausflug nach Chicago zu berichten.
Letzte Woche Mittwoch nach der Schule sollte es losgehen. George fühlte sich nicht gut, aber wir fuhren trotzdem los nach Omaha um dort in Freemont (ein Vorort) im Seehaus von Georges Eltern zu übernachten. Nach 5 Stunden kamen wir Mittwoch Nacht dort total übermüdet an. Wir gingen gleich ins Bett um Donnerstagmorgen wieder aufzubrechen. George meinte wir müssten nur vom Bett zum Auto rollen und er würde den Rest übernehmen. Das taten Amy und ich also und schliefen die ersten 4 Stunden der 8 Stunden Fahrt von Freemont nach Chicago. Es war total toll um rund 15:00 Uhr die Skyline von Chicago durch den Nebel erblicken zu können. Wir chekten ein in unser Hotel und gingen los zum Skydeck. Das ist eine Aussichtsplattform auf dem Willis Tower, einer der höchsten Wolkenkratzer der Stadt. Wir konnten auf ein Lichtermeer hinunterschauen und all die Hochhäuser erschienen plötzlich so klein.
Lichtermeer


Amy, George und ich


Amy, Jodi und ich


101 Stockwerke über Chicago
Nachdem wir eine unglaublich gute deep dish Pizza (typisch für Chicago, wie gefüllte Pizza mit Blätterteig und Käse unter der Tomatensoße) gingen wir zurück zum Hotel und schauten noch einen Film.
Freitag startete mit einem super leckeren Frühstücksbuffet im Hotel. Dann ging es los zum Museum of Science and Industry. Wie schon am Donnerstagabend war es eiskalt draussen aufgrund der tiefen Temperatur und der hohen Luftfeuchtigkeit. Wir liefen immer zu den Busstationen und fuhren dann mit den Bussen, da man mit Auto nicht viel anfangen kann in der großen Stadt, in der jeder zur Arbeit kommen will. Ich mochte das wirklich sehr, da ich so die downtown, wo unser Hotel war, besser sehen konnte. Ich habe das Gefühl, dass ich so wirklich die Stadt etwas kennenlernte. Immer wieder kamen Leute auf uns zu und fragten uns, ob sie uns helfen könnten oder wie es uns geht in Chicago. Die Leute waren echt wahnsinnig nett! Als wir schließlich im Museum ankamen sahen wir viele interessante Dinge und für mich waren die Flugzeuge (bin halt doch verwand zu meinem Bruder...) und das original U-Boot des zweiten Weltkrieges, das ausgestellt war. Wirklich gut erklärt und interessante Sachen aus dem Innenraum waren ausgestellt. Nachdem wir einige Zeit in der Eiseskälte auf unseren Bus warten mussten gingen wir ins chicagoer Art Institute. Tolle Bilder ausgestellt und dieses berühmte Gemälde war mein Favorit: "nighthawks" by Edward Hopper
"nighthawks by" Edward Hopper
Nachdem wir ein unheimlich gute Beefsandwiches gegessen hatten gingen wir ins Hotel zurück. Amy, Jodi und ich machten uns dann noch auf den Weg zu Navy Pier, einer Reihe Vergnügungsattraktionen und Tourigeschäften. Das machte Spaß (auch wenn es echt kalt war).
Samstag startete wieder mit einem Hammerfrühstück gefolgt von auschecken aus unserem netten Hotel. Dann ging es mit dem Auto zum field museum, wo wir Dinosaurier, Mineralien und verschiedene Pazifikkulturen kennenlernten. Das war echt spannend aber man hätte mindestens zwei ganze Tage gebraucht um alles zu sehen! Das Shedd Aquarium, das wir danach besuchten war hauptsächlich gerammelt voll mit schreienden Kindern und noch lauter schreienden Eltern. Manche Fische waren schon echt schön anzuschauen, aber ich kann so was nie richtig genießen, da ich mich immer schlecht fühle für all die eingesperrten Tiere. Das kann ich nicht so richtig ausschalten, ist in Zoos das selbe... Einige Fotos konnte ich aber doch machen, hier das Beste:
Eine Qualle im Shedd Aquarium
Dann neigte sich unser Trip auch schon wieder dem Ende zu. Noch ein letztes Mal die Skyline:
Der letzte Blick auf Chicago
Und dann ging es wieder auf zurück nach Nebraska. 
Ich habe unseren Trip nach Chicago sehr genossen und bin unheimlich froh die Chance gehabt zu haben Mal eine der Metropolen der USA zu sehen. Es hat mir wahnsinnig gut gefallen, die Athmosphäre in der Stadt sowie auch die Mentalität der Menschen dort! Auch bin ich mir sicher, dass ich später für kurz oder lang in so einer Stadt leben und arbeiten werde.
Meine Gasteltern haben mir das ermöglicht und ich bin unheimlich dankbar dafür! Es war unheimlich viel Spaß mit ihnen, wie immer, wenn wir Zeit zusammen verbringen. Hier ein Bild meiner Gasteltern in Chicago:
Zwei der tollsten Menschen, die ich kenne.

Ganz liebe Grüße,
eure Dani


Dienstag, 26. Februar 2013

Life goes on...

Hallo,
das letzte Wochenende waren wir in Omaha. Omaha ist die Hauptstadt von Nebraska und dementsprechend groß, was eine angenehme Abwechslung war. Wir musste diesen Trip machen, weil meine Gastmom, Jodi, dort Jury bei einem Kontest war. So fuhren wir also Freitag nach der Schule die gut 5 Stunden nach Omaha und übernachteten wieder im schönen Seehaus von den Eltern meines Gastdads, George. Amy und ich spielten bis tief in die Nacht hinein Billiard und schliefen deshalb aus am Samstagmorgen. Da Jodi bei ihrem Kontest war gingen Amy und ich mit George shoppen. Ich kaufte ein paar tolle Sportklamotten und George einige Geschenke für Jodi, die am Sonntag Geburtstag hatte. Nachdem wir am Nachmittag noch Georges Eltern getroffen haben, die sehr nett sind, gingen wir in Jodis Lieblingsrestaurant. Ein Chinarestaurant, das wirklich vorzügliches Essen servierte! Sonntag hieß Heimfahrt  und müde ins Bett fallen vor einer neuen Woche. 
Diese Schulwoche ist für uns allerdings sehr kurz, da wir morgen direkt nach der Schule nach Chicago gehen werden. Das heißt morgen nach der Schule wieder nach Omaha und im Seehaus übernachten. Dann am Donnerstagmorgen den Rest nach Chicago fahren (insgesamt ca. 13 Stunden...) und dann wird das Abenteuer beginnen :) ! Ich freue mich wirklich darauf denn wir haben ein paar echt tolle Sachen vor, von denen ich euch aber berichten will, wenn ich auch wirklich dort war und Bilder habe.
Ansonsten haben wir diese Woche Vorbereitung für Leichtathletik. Der Sport hier ist immer von der Schule, das heißt wir haben jeden Tag nach der Schule Training, für knappe 2 Stunden. Das richtige Training fängt nächste Woche an, aber wir konnten diese Woche schon kommen und ein bisschen reinkommen. Das ist für mich, die seit Sommer kein Sport mehr gemacht hat seeeehr gut!! Ich mag es wirklich sehr einfach zu rennen. Gestern bin ich ca. 20 Runden in der Halle gerannt und habe dann Volleyball mit ein paar Mädels gespielt und heute war ich draußen in wunderschönem Wetter 2 Meilen laufen. Ich weiß nicht, ob das gut oder schlecht ist, aber ich habe für die 2 Meilen bergauf und bergab knappe 15 Minuten gebraucht. Entgegen meiner Erwartungen fällt es mir relativ leicht und im Gegensatz zu den meisten anderen habe ich (noch) keinen Muskelkater. Ich hoffe nun, dass das richtige Training nicht viel schwerer ist, aber es macht mir viel Spaß und es ist wirklich lustig mit den anderen Trackleuten.
Was geht so ab in Deutschland?
Liebe Grüße,
eure Dani

Sonntag, 17. Februar 2013

A great day...

Hi,
erstmal sorry, dass die Schrift so klein ist, habe alles probiert aber es wollte einfach nicht normal werden. Hoffe man kann es trotzdem lesen!
ich werde diesmal auf Englisch schreiben, da meine Freunde hier angefangen haben meine Posts mit Hilfe von Google translator auf Englisch zu übersetzen, was wiederrum schrecklich endete :D.
Yesterday was probably the best day since I came here four weeks ago.
I got up at eleven o'clock with the shining sun and then we had breakfast/lunch. I love Jodis breakfasts!! Bacon (the best meat ever) and eggs, chocolatechip pancakes with warm sirup and orange juice. Soooooo good! Well anyway, we watched a bit TV (I already did all my homework in school) and then we left to go back horse riding. When we got into the car Jodi asked me: "do you want to drive?" First I thaught she was joking but we changed seats and I drove. I is an automatic car so mainly what you have to do is steer and push gas or the brake. We have dirt roads here and Jodi always sais that if you can drive here you can drive everywhere so it's good that I learn it here (and there are almost no people at all what is great to learn driving!). It was really fun to drive and we arrived safe. Then back horse riding. The horses were saddled so we just had to get on and go. Bucky (the horse I rode) didn't always want to go where I wanted to go but we got along. We went on a field with cows. The horses started to go a bit faster and I liked it. When we turned back Amys horse started to run so Bucky ran too. It was amazing. The great wheater, the wind in my hair, the sound of the running horse and the view over endless fields. We also saw some really cute calves.
Amy and I horse back riding - Thank you for the great picture Jodi!
 All in all it was a great experience and I'm already looking forward to go again today. We (Amy and I!!) drove back again. For supper George shared with me his grilled steak - it tasted awsome! After that we played some games and finally watched a movie (some scenes were a bit ridicolous but all in all a good movie). I fell asleep with a big smile on my face, it was a great day!
Yours, 
Daniela

Freitag, 8. Februar 2013

Meine Auszeit...

Manchmal ist es schwer sich nicht stressen zu lassen.
Manchmal ist es schwer zur Ruhe zu kommen und zu reflektieren.
Manchmal ist es schwer sich daran zu erinnern, was man eigentlich tut.

So geht es mir hier oft. Solange ich meine Hausaufgaben erledige und mein Bestes gebe ist es eigentlich nebensächlich, was ich hier für Schulnoten habe. 
Trotzdem lasse ich mich runterziehen, wenn jemand zu mir sagt, dass ein C im Mathetest ja nicht so gut ist. Und das, wo ich gerade mal 2 Wochen Mathe auf Englisch habe. Trotzdem stresse ich mich selber indem ich mir sage, ich sollte Sport machen, damit mein Körper nicht ganz lasch wird und ich in Leichtathletik, das in ein paar Wochen anfängt, nicht total schlacht bin. Trotzdem denke ich immer ich sollte mehr Trompete üben um besser zu werden.
Und das, obwohl mein Aufenthalt hier eigentlich meine Auszeit ist. Meine Auszeit vom Schul- und Freizeitstress in Deutschland. Meine Auszeit von der monotonen Alltagsroutine in Deutschland. 
Ich bin hier in Mitten von Nichts gelandet und es ist schwieriger als man denkt, damit klar zu kommen. Man kann nicht durch die Stadt laufen, wenn einem langweilig ist, man kann nicht einfach kurz zu einem Freund rüber gehen, wenn man die Hausaufgaben alleine nicht hin bekommt. Aber schwerer als mit der Tatsache klarzukommen, dass man hier nicht viel machen kann, ist es, seine Erwartungen runterzuschrauben. Ich kam an die Schule mit der Erwartung bald Freunde zu haben, mit denen ich genauso rumalbern, lachen, verrückt und kindisch sein kann wie in Deutschland. Aber so ist das nunmal nicht. Ich habe hier tolle Freunde gefunden, aber es braucht Zeit, bis man sich besser kennt und dann wirklich immer Spaß zusammen haben kann. Ich denke mir dann oft, dass das vielleicht besser und einfacher an einer großen Schule in einer Stadt wäre, aber das dauernde Vergleichen bringt ja nichts. Vielleicht wäre ich an einer großen Schule nur untergegangen und hätte viel schwerer Freunde gefunden. Es ist schwer aufzuhören sich Gedanken zu machen über was gewesen wäre wenn, aber es muss sein, damit man wirklich etwas aus seiner Zeit machen kann. Das habe ich gelernt in den letzten Tagen und nun versuche ich das auch wirklich zu tun :).
Fotoshooting mit Amy und Rebekah
Liebe Grüße,
eure Dani

Sonntag, 3. Februar 2013

A new feeling...

Ein schöner Tag  geht zu Ende:
Kirche und Lunch bei Jodis Eltern. 
Reiten (s.u.).
Mathe Hausaufgaben während SuperBowl schauen und Salzbretzeln essen :) . 
Ganz liebe Grüße,
eure Dani


Auf dem Weg der Besserung...

Hi,
als aller Erstes: 
Alles, alles Gute meinem Bruder Christian zum Geburtstag. Ich hoffe, dass all deine Wünsche und Hoffnungen für das nächste Lebensjahr sich bald erfüllen werden! Ich bin wahnsinnig froh, dich als Bruder zu haben und unheimlich stolz auf dich. Ich bin sicher, du wirst etwas machen aus deinem Leben - das machst du ja jetzt schon - und welchen Weg auch immer du einschlagen wirst, ich werde allezeit hinter dir stehen!
Mir geht es so langsam besser. Dienstag, Mittwoch und Donnerstag bin ich von der Schule zu Hause geblieben um mich von meiner Erkältung zu erholen. Ich habe meine persuasive speech für Englisch geschrieben, mit Deutschland gechattet und die meiste Zeit einfach nur rumgelungert. Diese Auszeit war echt mal gut! Gestern war schließlich winter formal, also ein Tanzabend der Schule. Wir waren in einem kleinen, nett dekorierten Raum, haben getanzt und viel Spaß gehabt. Es hat sich allerdings nach und nach immer mehr zu einem Drama entwickelt, da einige vor dem Tanz getrunken hatten (was in den USA total illegal ist - bis man 21 ist, deshalb war es so "dramatisch"). Naja es war trotzdem ok und ich habe, nachdem wir um 2 Uhr unserer Zeit wieder zu Hause waren wahnsinnig gut geschlafen :)! Heute Morgen waren wir in der Kirche und nun gehen wir wie jeden Sonntag zu Jodis Eltern Mittagessen.
Euch allen einen schönen Sonntag, einen guten Start in die nächste Woche und Chrisse, dir noch einen guten Geburtstag!
eure Dani

Montag, 28. Januar 2013

Already my second week in the USA...

Hallo,
nun fing heute schon die meine zweite Woche in Amerika an. Die Zeit vergeht malwieder wie im Flug... 
Mir geht es wirklich gut hier. Es hat seine Zeit gebraucht, bis ich wirklich ankam, aber nun fühle ich mich sehr wohl. Meine Hostmom ist wahnsinnig lieb und kocht super lecker und mein Hostdad ist unglaublich. Ich glaube, ich habe noch nie einen so kindischen 32jährigen kennengelernt, der gleichzeitig so ernst sein kann, wenn es nötig ist und unheimlich höflich ist. Die beiden versuchen echt das uns einiges zu bieten! Wir werden beispielsweise nach Yellowstone gehen, Dallas (TX), George (mein hostdad) wird uns Schießen und Autofahren  beibringen, uvm. Amy, meine australische Gastschwester ist auch sehr nett und ich komme richtig gut aus mit ihr!
Ich bin hier wirklich mitten im Nichts gelandet, d.h. wenn wir beispielsweise unsere halbe Stunde in die Schule fahren fahren wir durch meilenweit nur Sandhügel. Zuerst ist alles flach und dann wird es hügelig. Das ist wie ganz viele Dünen mit Zäunen drumrum. Im Grunde genommen ist hier wirklich alles Wüste nur winziges Gras hält den Sand. Da ist also nichts als Sand nur manchmal sieht man kleine Hirschherden über die Straße huschen. Irgendwo sind auch immer ein paar Kühe und Pferde aber äußerst selten. Vereinzelte Häuser zieren den Straßenrand, die meisten jedoch verlassen. Es sieht echt traurig aus, wie als wenn alle in Eile aufbrechen mussten und so ihre Jeeps und Traktoren einfach vor dem Haus stehen lassen haben. Durch die Häuser kann man teilweise durchsehen oder die Fenster sind zugeklebt und die Farbe blättert von der Hauswand. In den zwei kleinen Städtchen bzw. Häuseransammlungen in denen Grundschule und unsere High school stehen gibt es auch einige solcher Häuser - echt unheimlich und echt traurig. Wie Geisterstädte inmitten von normalen, bewohnten Häusern.

Die Schule läuft folgendermasen ab: Wir haben Periods (wie Unterrichtsstunden), die jeweils 51 Minuten gehen. Zwischen den Periods hat man 2 Minuten Zeit um sich zu seinem Locker durchzuboxen, das Buch für die nächste Stnde rauszuholen und zum anderen Zimmer eilen. Wobei eilen ist übertrieben, denn diese 2 Minuten reichen eigentlich gut, da die Schule so klein ist muss man nicht viel laufen. Zur Cody-Kilgore Unified High School, die ich besuche gehen ca. 90 SchülerInnen und Schüler. In meiner Klasse (Sophmore-10. Klasse) sind ca. 18 students, die alle wirklich sehr nett sind. Letze Woche Mittwoch habe ich nun meine Fächer endgültig festgelegt:
FRÜHSTÜCK (in der Schule immer – ich mags! Das sollten wir am Rotteck einführen!)
1.Period: English (wir müssen zur Zeit Reden halten und nun muss ich bis Freitag eine „persuasive speech“ also überzeugende Rede schreiben und halten. 5 Minuten lang, ohjeh...
2.Period: Information Technologies (eigentlich Informatik, aber ich hab nicht wirklich was zu tun dort, heißt dass ich bald am Yearbook arbeiten werde aber im Moment ist nicht wirklich was zu tun für mich...)
3.Period: Geometry (das ist echt relativ schwierig aber es macht Spaß, also werde ich mich anstrengen, meine Hausaufgaben machen und dann ist es halb so wild)
4.Period: Algebra (ich weiß ich bin ein Dussel, dass ich gleich 2 Matheklassen genommen habe, aber es macht mir Spaß – der Mathelehrer ist echt gut – und ich werde richtig was gelernt haben, wenn ich zurück komme. Gerade machen wir Logarithmen, aber das was wir in Deutschland ein halbes Jahr lang gemacht haben ist bei denen gerade mal das erste von 10 Kapiteln...)
LUNCH (schmecht echt gut und keine Sorge, es ist immer frischer Salat und Früchte, etc. da)
5.Period: PE&Health (Di. und Do. Sport und sonst reden wir über Kalorien und so, also echt ok)
6.Period: Band (das macht Spaß, wir spielen nur so bssle vor uns hin)
7.Period: American History (Filme schauen, Texte lesen und dann direkt danach Fragen beantworten, die wir dann zusammen besprechen und wenn wir dann richtig mitgeschrieben haben haben wir alle Punkte – lustig! Können wir in Deutschland das bitte auch einführen!)
8.Period: Journalism (Artikel für die Schulzeitung schreiben und sonst Hausaufgaben machen.)
Diesen Stundenplan habe ich jeden Tag. Und dann ist da noch study hall, also eine Periode für Lesen und Hausaufgaben machen. Das rotiert jeden Tag, also habe ich am einen Tag kein Geometry, weil ich da study hall habe und am nächsten Tag study hall während Algebra, usw.
Der Unterricht hier ist echt locker. Alle sitzen mit ihren Ipads oder Netbooks rum und tun so, als würden sie zuhören ;) oder machen Hausaufgaben bzw. hören Musik. Das ist echt lustig. Und (was mich bei einer kleinen Landschule echt gewundert hat) die technische Ausrüstung ist super! Bildschirme mit Kameras in jedem Zimmer und die meisten Lehrer unterrichten mit Ipad in der Hand und wir können es über den Beamer sehen. Oh Mann, das wird noch lange dauern um das einzuführen am Rotteck, aber es funktioniert super! Jeder Lehrer hat das technische Equipment im Zim mer, das er will. Mein Englischlehrer unterrichtet immer mit seinem Ipad und dann hat er ein Macbook zusätzlich dastehen für öffetnliche Dateinen oder so. Und unsere Hausaufgaben machen wir immer online. Ein anderer Lehrer (ich habe ihn leider nicht, deshalb kann ich nicht sagen was genau er damit macht) hat 5 Flatscreens (min. 30 Zoll jeder) an der Wand hinter seinem Pult hängen und einen anderen für ihn von der Decke und dann noch ein paar Kameras, die ihn aufnehmen und dann das auf den Bildschirmen anzeigen. Ich muss bald mal heimlich Fotos machen :D Ich meine, ich bin echt beeindruckt!

Am Samstag sind wir nach Rapid, SD gefahren und waren dort shoppen (neue Jeans – ich liebe sie!), essen in einem super leckeren ital. Restaurant (die amerikanische Art von Restaurant, also groß!) und dann noch beim Rodeo. Das war echt cool und ich bin froh es mal gesehen zu haben in meinem Leben, aber ich denke nicht, dass ich ein rießen Fan davon werde. Ich mag es einfach nicht die Tiere da rumhüpfen zu sehen, weil sie ein Band um ihren Bauch haben, dass zusammenpresst. Was nicht heißt, dass ich es verurteile, denn ich weiß ja schließlich nciht, ob es schlecht für die Tiere ist oder nicht...Im Foto unten seht ihr Pferdrodeo...Und das zweite ist von der Show die zwischen den einzelnen Events ist (die war echt cool - unterhaltsamer als das Rodeo an sich :D).



Am Sonntag hatten wir ein Orientation Meeting mit den anderen Austauschschülern meiner Organisation und unserer Area Representative. Wir mussten 3 Stunden hin fahren und auch wieder 3 zurück, das war dann echt hart, da wir am Samstag schon insgesamt über 6 Stunden gefahren sind um nach Rapid und zurück zu kommen.
Jetzt bin ich krank. Ich habe das Gefühl mein Kopf bläht sich auf und ich habe Halsweh. Aber naja, morgen haben wir die ersten zwei Stunden frei aufgrund des Schnees und wenn es noch ein bisschen weiter schneit bekommen wir den ganzen Tag frei, darauf hoffen wir natürlich nun alle :)!
Mein neues Hintergrundbild (falls es klappt) ist der Sonnenuntergang hier. Der Himmel hier scheint nie zu enden - man kann bis zu Horizont sehen! Die Sonnenauf- und untergänge hier sind die schönsten, die ich je gesehen habe! Die ganze Farbpalette von Lila über Rosa und Gelb zu dunklem, kräftigen  Orange. Es ist unheimlich schön!
In diesem Sinne, ich hoffe, ich konnte euch einen Eindruck geben von meinem Leben hier, machts gut in good old Germany! Ich vermisse euch :)
eure Dani

Sonntag, 20. Januar 2013

Im Land der unendlichen Weiten...

Hi,
nun bin ich endlich da.

Mein Flug verlief super, nicht mal in Chicago beim Umsteigen gab es Probleme (ich war so stolz auf mich :D)!
 Es war wirklich toll in Chicago den Sonnenuntergang zu sehen und schließlich auf die vielen schönen Lichter der Stadt im Duklen zu schauen. Es war als wären Sterne über mir und Sterne unter mir. So flog ich also in einem Lichtermeer dahin - ein tolles Gefühl! Dann haben Jodi und George mich am Flughafen in Omaha abgeholt und wir haben eine Nacht am Seehaus von George's Eltern übernachtet. Das ist wirklich cool, soweit ich das im Dunklen sehen konnte. Zwar wirklich alt innen aber direkt an einem kleinen See mit Booten, usw. Ich mags... Heute morgen sind wird schließlich einige Stunden nach Kilgore, SD gefahren. Auf der Fahrt erfuhr ich neben vielen anderen interessanten Dingen, dass ich gar nicht in den USA leben werde. Das kommt daher, dass wir in einem Indianerreservat wohnen. Dieses ist ein eigener Staat in den USA. Ich will mein Geld zurück!!! (Hier bleiben tue ich trotzdem...)! Wir fuhren also so um die 2 Stunden von insgesamt fünf, als George sagte wir würden nun die Zivilisation verlassen. (Ohoh...) Das stimmte auch, denn bis auf einige kleinere Städtchen war ab da dann wirklich nichts mehr bis auf Flachland mit vereinzelt ein paar Kühen oder Bäumen. Schließlich aßen wir zu Mittag mit Jodis Eltern, ihrem Bruder und Amy war dann auch da. Alle sind wirklich sehr nett und ich freue mich schon auf nächsten Sonntag, denn wir werden jeden Sonntag mit ihnen zu in die Kirche gehen und dann gemeinsam zu Mittag essen. Dann sind wir (nur ein paar Meter weiter) nach Hause gefahren. Das kleine Haus ist wirklich toll. Ein schönes Wohnzimmer mit Küche, alles sehr sauber und mein Zimmer ist wirklich perfekt für mich. Eine Gitarre steht darin, ein großer Schreibtisch, große Kleiderschränke, ein gutes Bett sowie ein weiterer kleiner Tisch mit Spiegel davor. Und das Beste: mit Blick in die Natur. Weide und ein paar Kühe und nicht geteerte Straßen, Krähen und Blick direkt in die Fenster der Nachbarn gegenüber wie in Deutschland :). George und Amy mussten dann nochmal los Amys verspätetes Gepäck in Pierre holen und so redete ich ein Bisschen mit Jodi. Dann kam noch Rebecca, ein Mädchen dass in meine Klasse geht und oftmals bei den Arnolds ist. Sie ist wirklich nett und wir haben uns über alles mögliche unterhalten während Jodi kochte. Schließlich aßen wir alle zusammen und nach einer tollen Dusche werde ich nun schnell zu Bett gehen, da ich doch sehr müde bin und morgen Schule ansteht. In diesem Sinne: Bis bald,
eure Dani

Dienstag, 15. Januar 2013

The middle of nowhere...

Hallo,
Eeeeeeeeeeeeeeeeendlich habe ich nun mein Plazierung bekommen.
Nach Kilgore,Nebraska, an der Grenze zu South Dakota werde ich gehen. Ich werde bei Jodi und George (einem jungen Ehepaar ohne Kinder, dafür mit 3 Hunden) leben. Ein australisches Mädchen, Amy, wird mit mir drüben sein. Die High school, die ich besuchen werde ist zwar sehr klein, das finde ich aber durchaus gut, da man so nach einiger Zeit alle kennt und nicht Gefahr läuft in der Masse der Schüler einer großen high school unterzugehen. Meine Gasteltern sind Lehrer an meiner Schule und sind auch über ihren normalen Unterricht (George: Englisch, Drama; Jodi: Musik) sehr engagiert. George leitet noch Speech und die Drama group und Jodi macht noch Band, Woman Choir, Cheerleading und Damce Team. Ich habe auch schon mit den beiden geskyped, und bin auch per Skype durch die Schule gelaufen. So konnte ich den Eindruck bekommen, dass ich gut aufgehoben sein werde. Auch toll finde ich, dass ich auf einer Ranch leben werde. So weit ich weit gibt es dort Kühe und auch Pferde und das Ganze erstreckt sich über ein sehr großes Gebiet. Die Ranch hat zwei Häuser und gehörte ehemals Jodis Eltern. Nun wohnen meine Gasteltern im einen Haus und die jetzigen Besitzer der Ranch im anderen (das ist zumindest das, was ich verstanden habe, als sie es mir erklärten). Im Grunde genommen bin ich also wirklich "in the middle of nowhere", doch bei netten Leuten, in schönster Natur, umgeben von Tieren und auf einer kleinen aber feinen High school.
Ich hoffe, ich habe nun alles geschrieben was ich weiß, aber ich werde sowieso bald wieder schreiben, und dann bin ich vor Ort und kann alles definitiv sagen. Ich werde versuchen natürlich euch so nah wie möglich mit dran sein zu lassen um meine Erfahrungen mit euch zu teilen.
Am Samstag früh geht nun schon mein Flieger, sodass nun alles wirklich schnell läuft. Doch ich wollte es schließlich so, nun muss ich halt etwas zügiger Packen, was in der Hinsicht auf das wenige Gepäck, das ich nur mitnehmen darf warscheinlich gar nicht schlecht ist.
Nun denn werde ich mich mal wieder ans Vorbereiten machen (kaum zu glauben, was dann in den letzten Tagen auf einmal alles noch gemacht werden muss...:D) und wünsche euch allen noch eine schöne Woche.
Bis bald,
eure Dani

Mittwoch, 2. Januar 2013

Einen Schritt weiter...

Hallo,
ein frohes neues Jahr wünsche ich allen von Herzen! Ich hoffe, dass ihr euch eure Vornehmungen, Wünsche und Hoffnungen für bzw. an das neue Jahr erfüllen könnt! Eine Freundin schenkte mir einen kleinen Spruch für das neue Jahr, den ich wirklich toll finde und deshalb gerne an euch weitergeben will:
Was wäre das Leben, hätten wir nicht den Mut etwas zu riskieren.
In diesem Sinne sollten wir vielleicht auch mal etwas riskieren, denn auch, wenn letztenendes nicht das erhoffte Gute rauskommt, wir haben trotzdem eine Erfahrung gemacht. Ich denke, dass man das Leben nicht an Alter, Karriere oder Familie messen kann sondern an Erfahrungen und wie wir mit ihnen umgegangen sind. Das Leben und die Zeit lebt von Erfahrungen, die wir sammeln. Seien es gute oder schlechte - sind nicht sogar die schlechten die, die man schwerer gewichten sollte? Aus ihnen können wir lernen und ausserdem lässt sich somit aus jeder Erfahrung auch etwas Gutes ziehen. Also: Riskiert auch mal etwas, auch wenn es schiefgehen sollte, eine Erfahrung mehr lässt sich trotzdem mitnehen!
Auch ich riskiere etwas mit meinem kommenden Auslandsaufenthalt. Natürlich hoffe ich, dass alles gutgeht und die Ängste bekämpfe ich, indem ich mir sage, dass ich schließlich Erfahrungen sammeln will und muss. Nur wer schon früh Erfahrungen sammelt kommt später wenn er unter den Fittichen von Mama und Papa rausschlüpft auch gut zurecht in der großen weiten Welt.
Während ich immer noch sehnsüchtig auf meine Gastfamilie warte war ich natürlich weiterhin aktiv. Ich war zwei Tage in Frankfurt und habe dort mein Visum beantragt. Das war wirklich eine Odysee! Gar nicht der Konsulatsbesuch an sich, der war gar kein Problem und ich war nach einer Stunde wieder draußen aber dann hatte ich noch fünf Stunden, bis mein Bus zurück nach Freiburg fuhr. Also lief ich stundenlang durch Frankfurt, trank eine heiße Schoki und genoss dabei den Anblick der Dächer Frankfurts, bummelte durch allerlei Geschäfte auf deren Schaufensterscheiben in Großbuchstaben SALE stand (wirklich bei jedem!),  und fuhr mit den U- und S-Bahnen durch die Gegend. Letzenendes saß ich erschöpft in meinem Fernbus zurück nach Freiburg.
Mein Reisepass mit meinem Visum drinne habe ich heute bekommen. Nun bin ich wieder einen Schritt weiter in Richtung Amerika.
Liebe Grüße,
eure Daniela