Hallo,
ein frohes neues Jahr wünsche ich allen von Herzen! Ich hoffe, dass ihr euch eure Vornehmungen, Wünsche und Hoffnungen für bzw. an das neue Jahr erfüllen könnt! Eine Freundin schenkte mir einen kleinen Spruch für das neue Jahr, den ich wirklich toll finde und deshalb gerne an euch weitergeben will:
Was wäre das Leben, hätten wir nicht den Mut etwas zu riskieren.
In diesem Sinne sollten wir vielleicht auch mal etwas riskieren, denn auch, wenn letztenendes nicht das erhoffte Gute rauskommt, wir haben trotzdem eine Erfahrung gemacht. Ich denke, dass man das Leben nicht an Alter, Karriere oder Familie messen kann sondern an Erfahrungen und wie wir mit ihnen umgegangen sind. Das Leben und die Zeit lebt von Erfahrungen, die wir sammeln. Seien es gute oder schlechte - sind nicht sogar die schlechten die, die man schwerer gewichten sollte? Aus ihnen können wir lernen und ausserdem lässt sich somit aus jeder Erfahrung auch etwas Gutes ziehen. Also: Riskiert auch mal etwas, auch wenn es schiefgehen sollte, eine Erfahrung mehr lässt sich trotzdem mitnehen!
Auch ich riskiere etwas mit meinem kommenden Auslandsaufenthalt. Natürlich hoffe ich, dass alles gutgeht und die Ängste bekämpfe ich, indem ich mir sage, dass ich schließlich Erfahrungen sammeln will und muss. Nur wer schon früh Erfahrungen sammelt kommt später wenn er unter den Fittichen von Mama und Papa rausschlüpft auch gut zurecht in der großen weiten Welt.
Während ich immer noch sehnsüchtig auf meine Gastfamilie warte war ich natürlich weiterhin aktiv. Ich war zwei Tage in Frankfurt und habe dort mein Visum beantragt. Das war wirklich eine Odysee! Gar nicht der Konsulatsbesuch an sich, der war gar kein Problem und ich war nach einer Stunde wieder draußen aber dann hatte ich noch fünf Stunden, bis mein Bus zurück nach Freiburg fuhr. Also lief ich stundenlang durch Frankfurt, trank eine heiße Schoki und genoss dabei den Anblick der Dächer Frankfurts, bummelte durch allerlei Geschäfte auf deren Schaufensterscheiben in Großbuchstaben SALE stand (wirklich bei jedem!), und fuhr mit den U- und S-Bahnen durch die Gegend. Letzenendes saß ich erschöpft in meinem Fernbus zurück nach Freiburg.
Mein Reisepass mit meinem Visum drinne habe ich heute bekommen. Nun bin ich wieder einen Schritt weiter in Richtung Amerika.
Liebe Grüße,
eure Daniela
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