Hallo ihr Lieben,
nachdem ich letzte Woche recht stressig war, aufgrund von Schule und Leichtathletik fand ich nun endlich etwas Zeit euch von unserem Ausflug nach Chicago zu berichten.
Letzte Woche Mittwoch nach der Schule sollte es losgehen. George fühlte sich nicht gut, aber wir fuhren trotzdem los nach Omaha um dort in Freemont (ein Vorort) im Seehaus von Georges Eltern zu übernachten. Nach 5 Stunden kamen wir Mittwoch Nacht dort total übermüdet an. Wir gingen gleich ins Bett um Donnerstagmorgen wieder aufzubrechen. George meinte wir müssten nur vom Bett zum Auto rollen und er würde den Rest übernehmen. Das taten Amy und ich also und schliefen die ersten 4 Stunden der 8 Stunden Fahrt von Freemont nach Chicago. Es war total toll um rund 15:00 Uhr die Skyline von Chicago durch den Nebel erblicken zu können. Wir chekten ein in unser Hotel und gingen los zum Skydeck. Das ist eine Aussichtsplattform auf dem Willis Tower, einer der höchsten Wolkenkratzer der Stadt. Wir konnten auf ein Lichtermeer hinunterschauen und all die Hochhäuser erschienen plötzlich so klein.
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| Lichtermeer |
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| Amy, George und ich |
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| Amy, Jodi und ich |
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| 101 Stockwerke über Chicago |
Nachdem wir eine unglaublich gute deep dish Pizza (typisch für Chicago, wie gefüllte Pizza mit Blätterteig und Käse unter der Tomatensoße) gingen wir zurück zum Hotel und schauten noch einen Film.
Freitag startete mit einem super leckeren Frühstücksbuffet im Hotel. Dann ging es los zum Museum of Science and Industry. Wie schon am Donnerstagabend war es eiskalt draussen aufgrund der tiefen Temperatur und der hohen Luftfeuchtigkeit. Wir liefen immer zu den Busstationen und fuhren dann mit den Bussen, da man mit Auto nicht viel anfangen kann in der großen Stadt, in der jeder zur Arbeit kommen will. Ich mochte das wirklich sehr, da ich so die downtown, wo unser Hotel war, besser sehen konnte. Ich habe das Gefühl, dass ich so wirklich die Stadt etwas kennenlernte. Immer wieder kamen Leute auf uns zu und fragten uns, ob sie uns helfen könnten oder wie es uns geht in Chicago. Die Leute waren echt wahnsinnig nett! Als wir schließlich im Museum ankamen sahen wir viele interessante Dinge und für mich waren die Flugzeuge (bin halt doch verwand zu meinem Bruder...) und das original U-Boot des zweiten Weltkrieges, das ausgestellt war. Wirklich gut erklärt und interessante Sachen aus dem Innenraum waren ausgestellt. Nachdem wir einige Zeit in der Eiseskälte auf unseren Bus warten mussten gingen wir ins chicagoer Art Institute. Tolle Bilder ausgestellt und dieses berühmte Gemälde war mein Favorit: "nighthawks" by Edward Hopper
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| "nighthawks by" Edward Hopper |
Nachdem wir ein unheimlich gute Beefsandwiches gegessen hatten gingen wir ins Hotel zurück. Amy, Jodi und ich machten uns dann noch auf den Weg zu Navy Pier, einer Reihe Vergnügungsattraktionen und Tourigeschäften. Das machte Spaß (auch wenn es echt kalt war).
Samstag startete wieder mit einem Hammerfrühstück gefolgt von auschecken aus unserem netten Hotel. Dann ging es mit dem Auto zum field museum, wo wir Dinosaurier, Mineralien und verschiedene Pazifikkulturen kennenlernten. Das war echt spannend aber man hätte mindestens zwei ganze Tage gebraucht um alles zu sehen! Das Shedd Aquarium, das wir danach besuchten war hauptsächlich gerammelt voll mit schreienden Kindern und noch lauter schreienden Eltern. Manche Fische waren schon echt schön anzuschauen, aber ich kann so was nie richtig genießen, da ich mich immer schlecht fühle für all die eingesperrten Tiere. Das kann ich nicht so richtig ausschalten, ist in Zoos das selbe... Einige Fotos konnte ich aber doch machen, hier das Beste:
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| Eine Qualle im Shedd Aquarium |
Dann neigte sich unser Trip auch schon wieder dem Ende zu. Noch ein letztes Mal die Skyline:
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| Der letzte Blick auf Chicago |
Und dann ging es wieder auf zurück nach Nebraska.
Ich habe unseren Trip nach Chicago sehr genossen und bin unheimlich froh die Chance gehabt zu haben Mal eine der Metropolen der USA zu sehen. Es hat mir wahnsinnig gut gefallen, die Athmosphäre in der Stadt sowie auch die Mentalität der Menschen dort! Auch bin ich mir sicher, dass ich später für kurz oder lang in so einer Stadt leben und arbeiten werde.
Meine Gasteltern haben mir das ermöglicht und ich bin unheimlich dankbar dafür! Es war unheimlich viel Spaß mit ihnen, wie immer, wenn wir Zeit zusammen verbringen. Hier ein Bild meiner Gasteltern in Chicago:
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| Zwei der tollsten Menschen, die ich kenne. | |
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Ganz liebe Grüße,
eure Dani