Dienstag, 26. Februar 2013

Life goes on...

Hallo,
das letzte Wochenende waren wir in Omaha. Omaha ist die Hauptstadt von Nebraska und dementsprechend groß, was eine angenehme Abwechslung war. Wir musste diesen Trip machen, weil meine Gastmom, Jodi, dort Jury bei einem Kontest war. So fuhren wir also Freitag nach der Schule die gut 5 Stunden nach Omaha und übernachteten wieder im schönen Seehaus von den Eltern meines Gastdads, George. Amy und ich spielten bis tief in die Nacht hinein Billiard und schliefen deshalb aus am Samstagmorgen. Da Jodi bei ihrem Kontest war gingen Amy und ich mit George shoppen. Ich kaufte ein paar tolle Sportklamotten und George einige Geschenke für Jodi, die am Sonntag Geburtstag hatte. Nachdem wir am Nachmittag noch Georges Eltern getroffen haben, die sehr nett sind, gingen wir in Jodis Lieblingsrestaurant. Ein Chinarestaurant, das wirklich vorzügliches Essen servierte! Sonntag hieß Heimfahrt  und müde ins Bett fallen vor einer neuen Woche. 
Diese Schulwoche ist für uns allerdings sehr kurz, da wir morgen direkt nach der Schule nach Chicago gehen werden. Das heißt morgen nach der Schule wieder nach Omaha und im Seehaus übernachten. Dann am Donnerstagmorgen den Rest nach Chicago fahren (insgesamt ca. 13 Stunden...) und dann wird das Abenteuer beginnen :) ! Ich freue mich wirklich darauf denn wir haben ein paar echt tolle Sachen vor, von denen ich euch aber berichten will, wenn ich auch wirklich dort war und Bilder habe.
Ansonsten haben wir diese Woche Vorbereitung für Leichtathletik. Der Sport hier ist immer von der Schule, das heißt wir haben jeden Tag nach der Schule Training, für knappe 2 Stunden. Das richtige Training fängt nächste Woche an, aber wir konnten diese Woche schon kommen und ein bisschen reinkommen. Das ist für mich, die seit Sommer kein Sport mehr gemacht hat seeeehr gut!! Ich mag es wirklich sehr einfach zu rennen. Gestern bin ich ca. 20 Runden in der Halle gerannt und habe dann Volleyball mit ein paar Mädels gespielt und heute war ich draußen in wunderschönem Wetter 2 Meilen laufen. Ich weiß nicht, ob das gut oder schlecht ist, aber ich habe für die 2 Meilen bergauf und bergab knappe 15 Minuten gebraucht. Entgegen meiner Erwartungen fällt es mir relativ leicht und im Gegensatz zu den meisten anderen habe ich (noch) keinen Muskelkater. Ich hoffe nun, dass das richtige Training nicht viel schwerer ist, aber es macht mir viel Spaß und es ist wirklich lustig mit den anderen Trackleuten.
Was geht so ab in Deutschland?
Liebe Grüße,
eure Dani

Sonntag, 17. Februar 2013

A great day...

Hi,
erstmal sorry, dass die Schrift so klein ist, habe alles probiert aber es wollte einfach nicht normal werden. Hoffe man kann es trotzdem lesen!
ich werde diesmal auf Englisch schreiben, da meine Freunde hier angefangen haben meine Posts mit Hilfe von Google translator auf Englisch zu übersetzen, was wiederrum schrecklich endete :D.
Yesterday was probably the best day since I came here four weeks ago.
I got up at eleven o'clock with the shining sun and then we had breakfast/lunch. I love Jodis breakfasts!! Bacon (the best meat ever) and eggs, chocolatechip pancakes with warm sirup and orange juice. Soooooo good! Well anyway, we watched a bit TV (I already did all my homework in school) and then we left to go back horse riding. When we got into the car Jodi asked me: "do you want to drive?" First I thaught she was joking but we changed seats and I drove. I is an automatic car so mainly what you have to do is steer and push gas or the brake. We have dirt roads here and Jodi always sais that if you can drive here you can drive everywhere so it's good that I learn it here (and there are almost no people at all what is great to learn driving!). It was really fun to drive and we arrived safe. Then back horse riding. The horses were saddled so we just had to get on and go. Bucky (the horse I rode) didn't always want to go where I wanted to go but we got along. We went on a field with cows. The horses started to go a bit faster and I liked it. When we turned back Amys horse started to run so Bucky ran too. It was amazing. The great wheater, the wind in my hair, the sound of the running horse and the view over endless fields. We also saw some really cute calves.
Amy and I horse back riding - Thank you for the great picture Jodi!
 All in all it was a great experience and I'm already looking forward to go again today. We (Amy and I!!) drove back again. For supper George shared with me his grilled steak - it tasted awsome! After that we played some games and finally watched a movie (some scenes were a bit ridicolous but all in all a good movie). I fell asleep with a big smile on my face, it was a great day!
Yours, 
Daniela

Freitag, 8. Februar 2013

Meine Auszeit...

Manchmal ist es schwer sich nicht stressen zu lassen.
Manchmal ist es schwer zur Ruhe zu kommen und zu reflektieren.
Manchmal ist es schwer sich daran zu erinnern, was man eigentlich tut.

So geht es mir hier oft. Solange ich meine Hausaufgaben erledige und mein Bestes gebe ist es eigentlich nebensächlich, was ich hier für Schulnoten habe. 
Trotzdem lasse ich mich runterziehen, wenn jemand zu mir sagt, dass ein C im Mathetest ja nicht so gut ist. Und das, wo ich gerade mal 2 Wochen Mathe auf Englisch habe. Trotzdem stresse ich mich selber indem ich mir sage, ich sollte Sport machen, damit mein Körper nicht ganz lasch wird und ich in Leichtathletik, das in ein paar Wochen anfängt, nicht total schlacht bin. Trotzdem denke ich immer ich sollte mehr Trompete üben um besser zu werden.
Und das, obwohl mein Aufenthalt hier eigentlich meine Auszeit ist. Meine Auszeit vom Schul- und Freizeitstress in Deutschland. Meine Auszeit von der monotonen Alltagsroutine in Deutschland. 
Ich bin hier in Mitten von Nichts gelandet und es ist schwieriger als man denkt, damit klar zu kommen. Man kann nicht durch die Stadt laufen, wenn einem langweilig ist, man kann nicht einfach kurz zu einem Freund rüber gehen, wenn man die Hausaufgaben alleine nicht hin bekommt. Aber schwerer als mit der Tatsache klarzukommen, dass man hier nicht viel machen kann, ist es, seine Erwartungen runterzuschrauben. Ich kam an die Schule mit der Erwartung bald Freunde zu haben, mit denen ich genauso rumalbern, lachen, verrückt und kindisch sein kann wie in Deutschland. Aber so ist das nunmal nicht. Ich habe hier tolle Freunde gefunden, aber es braucht Zeit, bis man sich besser kennt und dann wirklich immer Spaß zusammen haben kann. Ich denke mir dann oft, dass das vielleicht besser und einfacher an einer großen Schule in einer Stadt wäre, aber das dauernde Vergleichen bringt ja nichts. Vielleicht wäre ich an einer großen Schule nur untergegangen und hätte viel schwerer Freunde gefunden. Es ist schwer aufzuhören sich Gedanken zu machen über was gewesen wäre wenn, aber es muss sein, damit man wirklich etwas aus seiner Zeit machen kann. Das habe ich gelernt in den letzten Tagen und nun versuche ich das auch wirklich zu tun :).
Fotoshooting mit Amy und Rebekah
Liebe Grüße,
eure Dani

Sonntag, 3. Februar 2013

A new feeling...

Ein schöner Tag  geht zu Ende:
Kirche und Lunch bei Jodis Eltern. 
Reiten (s.u.).
Mathe Hausaufgaben während SuperBowl schauen und Salzbretzeln essen :) . 
Ganz liebe Grüße,
eure Dani


Auf dem Weg der Besserung...

Hi,
als aller Erstes: 
Alles, alles Gute meinem Bruder Christian zum Geburtstag. Ich hoffe, dass all deine Wünsche und Hoffnungen für das nächste Lebensjahr sich bald erfüllen werden! Ich bin wahnsinnig froh, dich als Bruder zu haben und unheimlich stolz auf dich. Ich bin sicher, du wirst etwas machen aus deinem Leben - das machst du ja jetzt schon - und welchen Weg auch immer du einschlagen wirst, ich werde allezeit hinter dir stehen!
Mir geht es so langsam besser. Dienstag, Mittwoch und Donnerstag bin ich von der Schule zu Hause geblieben um mich von meiner Erkältung zu erholen. Ich habe meine persuasive speech für Englisch geschrieben, mit Deutschland gechattet und die meiste Zeit einfach nur rumgelungert. Diese Auszeit war echt mal gut! Gestern war schließlich winter formal, also ein Tanzabend der Schule. Wir waren in einem kleinen, nett dekorierten Raum, haben getanzt und viel Spaß gehabt. Es hat sich allerdings nach und nach immer mehr zu einem Drama entwickelt, da einige vor dem Tanz getrunken hatten (was in den USA total illegal ist - bis man 21 ist, deshalb war es so "dramatisch"). Naja es war trotzdem ok und ich habe, nachdem wir um 2 Uhr unserer Zeit wieder zu Hause waren wahnsinnig gut geschlafen :)! Heute Morgen waren wir in der Kirche und nun gehen wir wie jeden Sonntag zu Jodis Eltern Mittagessen.
Euch allen einen schönen Sonntag, einen guten Start in die nächste Woche und Chrisse, dir noch einen guten Geburtstag!
eure Dani